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Mit einem selbst gebauten Kajak-Katamaran fast um ganz Europa segeln - und das noch mit der Regel, kein Geld dabei zu haben: Dieses Ziel hat sich Andreas Gabriel gesetzt. Der Tönninger ist Ende April 2011* in Tönning in See - und Fluss - gestochen und segelt über Nordsee, Rhein, Main und Donau ins Schwarze Meer (die ursprünglich geplante Route über Weichsel, Dnjepr und Bug scheiterte an Visa-Problemen). Von dort geht es durch den Bosporus und die Dardanellen ins Mittelmeer, um Griechenland herum, um über die Adria gen Italien zu schippern. Dort segelt er die Küste hinauf bis Frankreich und Spanien, von wo ein Abstecher hinüber nach Mallorca geplant ist. Zurück am Festland passiert er die Straße von Gibraltar, die portugiesische Küste und die Biskaya, erreicht Frankreich, um
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„Werde ich so viel Sympathie, Freundlichkeit Selbstbewusstsein und Vertrauen erfahren wie 2008?" fragt sich der Abenteurer, der damals von Skagen nach Marseille „segelte", allerdings auf einem von ihm selbst konstruierten Segelfahrrad.
Der Katamaran:
Auch den Katamaran, der jetzt zum Einsatz kommt, hat Andreas Gabriel selbst konstruiert und seit Frühjahr 2010 in monatelanger Tüftelei eigenhändig gebaut. Vorlagen für viele technische Details gibt es nicht. Sie mussten von ihm selbst durchdacht und realisiert werden: etwa wie man zwei Kajaks so exakt und genau miteinander verbindet, dass sie exakt parallel laufen, oder aber wie Mast und Segel stabil und fest verankert werden. Im Oktober ließ er sein Boot das erste Mal zu Wasser. Mit Erfolg: Die Jungfernfahrt verlief reibungslos. Die Wintermonate 2010/2011 nutzte der Tönninger, um an letzten Details des Bootes und seiner Route zu feilen. Andreas Gabriel: „Starten werde ich, sobald das Wetter 2011 mich lässt."
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Die Gefühle:
„Werde ich zum ersten Mal eine echte italienische Pizza essen? Machen mir die Spanischen Galeeren den Garaus? Oder überstehe ich die Biskaya, an der schon so viele Seefahrer vor mir scheiterten? Dies ist nur ein kleiner Teil der Fragen, die in mir herumgeistern." Und Andreas Gabriel weiter: „Eines jedoch vermögen diese Gedanken nicht zu beschädigen: Das Bild meiner Vorstellung, wie ich heil und unbeschadet in meinen Tönninger Heimathafen zurückkehre." Ob er Angst habe? Das wisse er nicht, so Gabriel: „Respekt trifft es eher, ein Gefühl im Bauch wie vor einer Mathe-Arbeit, für die man nicht gelernt hat."
Der Sponsor:
Aquapac wird Andreas Gabriel sponsern. Die wasserdichten Taschen werden dafür sorgen, dass seine elektronischen Geräte wie GPS, Handy oder Funkgerät sowie Karten oder aber Teile seiner persönlichen Ausrüstung vor Wasser, Wind und Wellen, vor Sand und Staub geschützt sind.
Auf jeden Fall: Wir drücken die Daumen!
Wenn Sie mehr wissen wollen, klicken Sie bitte www.der-mit-dem-wind-faehrt.de
*Updates folgen.
Update I:
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Auf dem Rhein hatte er mit 5 bis sechs Knoten Gegenströmung zu kämpfen und an der Lorely mit Fallwinden. Wie ihm bisher der Wind überhaupt noch nicht wohl gesonnen ist: meistens Gegenwind. "Aber aber ich kriege ihn schon noch von vorne, mehr als mir lieb ist irgendwann", berichtete er in einer Mail an Aquapac.
Update II:
Rhein, Main und Donau mit weit mehr als 3000 Flusskilometern liegen inzwischen hinter Andreas Gabriel und seinem Abenteuer rund um Europa "Segeln gegen Vorurteile". Er hat das Schwarze Meer und den Bosporus durchfahren, sich entlang der türkischen Küste gehangelt und mit Zwischenstation über Mykonos und diversen anderen griechischen Inseln den Kanal von Korinth durchquert. Nun ist er fast in Italien. Und hatte eine andere Sicht auf die Menschen und die Welt, wie er schreibt. Überall wurde er freundlich aufgenommen, mit Essen und Trinken und wertvollen Tipps versorgt. Mit viel Hochachtung und Respekt
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begegnen ihm die Menschen, wenn er ihnen von seinem Abenteuer berichtet. Oder verneigen sich vor ihm, wie etwa der Kapitän eines griechischen Frachters bei der Einfahrt in den Kanal von Korinth, als er vom Lotsen erfuhr, dass Andreas Gabriel mit seinem Kajak-Katamaran bei Windstärke 7 und bis zu drei Meter hohen Wellen die Ägäis überquert hat. Was aber auch hart an der Kante war, denn seine beiden Kajaks liefen fast bis zum Rand voll mit Wasser. Übrigens: Seine elektronische Ausrüstung hat dabei keinen Schaden genommen, sie ist sicher in den wasserdichten Taschen von Aquapac verpackt ...
Update III:
Anfang November 2011, igendwo in der Nähe von Taranto, Italien: Der erste Scirocco ist über Andreas Gabriel und seinem Katamaran hinweggefegt. Zum Glück an Land, das er noch so gerade sicher erreicht hat. Schluss für dieses Jahr, hat er entschieden. In Italien überwintern oder ab nach Tönnig zu den Kindern und im Frühjahr 2012 weiter? Er fährt heim..
Update IV: Es geht weiter
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Wenn Sie weitere Details über den Verlauf der Umrundung Europas wissen wollen, lesen Sie bitte unter www.der-mit-dem-wind-faehrt.de