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Team Berghaus - 600 Kilometer quer durch Patagonien:

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Vorbereitungen in Patagonien: Das Team Berghaus auf den Schotterpisten Perus.

Team Berghaus, so nennt sich das vierköpfige Team, das sich auf einen der härtesten Outdoor-Abenteuer der Welt einlässt. 600 Kilometer geht es quer durch die Wildnis Patagoniens am anderen Ende der Welt. Zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu gilt es Felsen, Steppen, wilder Flüsse und Schneefelder zu überqueren, Wildnis, in der zum Teil noch kein Mensch seinen Fuß gesetzt hat. Zehn Tage ist das Team mit Teamchef Fred Buchali, Neil McQueen, Thomas Schmitt (alle GER) sowie Maria Leijerstam (GB) unterwegs. Maria ersetzt kurzfristig Birgit Kuch, die nach einer Schienbeinfraktur leider nicht als Teilnehmerin an den Start des Rennens gehen kann.

Vor dem Start lagen eineinhalb Jahre Vorbereitungszeit. Wie etwa die Frage, wie man 200.000 Kilokalorien möglichst gut und leicht verpackt, um nicht zu viel tragen zu müssen. Oder wei man diese körperliche Herausforderung überhaupt bestehen kann, auch wenn alle vier erfahrenene Marathoni oder Iron-Männer oder -Frauen sind. Und die Frage galt es zu klären: Wie schütze ich die elektronische Ausrüstung?

Na klar, mit wasserdichten Aquapacs. Für Funkgeräte, Handys, Kameras, GPS und vielem mehr, mit denen wir das Team sponsern. Am 11. Februar 2013 geht es los in Puerto Natales in Peru, von wo es in den Torres del Paine geht. Elf Teams sind am Start, in den vergangenen Jahren erreichten nur etwa 50 Prozent der Teams das Ziel ...

Updates folgen, wenn denn dann in der Wildnis Nachrichtenübermittlung überhaupt funktioniert ...

 


Update I:

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Die gesamte Ausrüstung des Team Berghaus

Das Team Berghaus ist als einzige deutsches Team an den Start gegangen. Zuvor waren umfangreiche Renneinschreibung/Registrierung, Leistungsnachweise für Kajak und Klettern/Seilaktivitäten, Equipmentcheck, Planung und Vorbereitung Equipment- und Nahrung und Interviews an der Reihe. Außerdem wurden die Körper der Athleten im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie vermessen, die den Einfluss der Belastungen bei solch langen Extremsportevents evaluieren möchte. Sonntagabend hat das sogenannte Rennbriefing stattgefunden. Dabei wurden den Teilnehmern zum ersten (und einzigen) Mal Informationen zum Rennkurs mitgeteilt. Besonders wichtig sind die Sportarten und ihre Abfolge, die Länge der Streckenabschnitte (bei optimaler Navigation) sowie besondere Vorschriften bzw. Regeln (z.B. zu Sicherheit oder Verhalten in Nationalparks). Außerdem bekommen die Team die Karten ausgehändigt, mit deren Hilfe sie die verschiedenen Checkpunkte der Reihe nach anzusteuern haben.

Das Rennen sieht jetzt wie folgt aus:

Der Startschuss in Punta Natales erfolgte um Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag erfolgen. Ziel wird Nahe des südlichste Punkt des amerikanischen Kontinents sein, in der Nähe von Kap Hoorn.
Gesamtstreckenlänge: 701 km, davon 381 km MTB (auf 5 Etappen), 255 km Trekking (auf 3 Etappen) sowie 66 km Kajak (auf 2 Etappen).


Update II:

Die ersten Neuigkeiten seit dem Rennstart treffen ein. Team Berghaus Adventure hat einen sehr guten Start hingelegt und sich direkt auf der 3. Position etabliert, direkt hinter den Topfavoriten und Seriensiegern der letzten Jahre, Adidas Terrex Prunesco aus Großbritannien und Team EastWind.
Bis zur ersten Wechselzone "Torres del Paine" nach 108 Kilometer Montainbike in Dunkelheit konnten sie den Rückstand auf die Spitzenreiter bei unter einer Stunde halten. Die erste Nacht war kalt und windig, aber immerhin trocken. Auch von der zweiten Etappe gibt es einen Zwischenstand zu vermelden: An der Reihenfolge der führenden Teams gibt es keine Veränderung, Berghaus Adventure weiterhin in 3. Position. Die Zeitabstände zwischen den ersten 3 Mannschaften haben sich etwas vergrößert, während die GearJunkies nur noch knapp hinter Berghaus liegen. Der zweite Abschnitt ist Trekking (insgesamt 118 Kilometer) mit einer langen Gletscherpassage. Mittlerweile sollten die meisten Teams diesen Gletscher-Teil absolviert haben.

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Update III, 15. Februar 2013

Nach einer schwierigen Nacht in Patagonien hat sich das Feld deutlich gelichtet: NorCal und RedFox haben das Zeitlimit an Checkpunkt 6 verpasst. Sie dürfen mit Erlaubnis der Rennleitung das Rennen fortsetzen, jedoch außerhalb der Wertung. Die Teams 4 Continents, Yacanes und Kaweskar haben unterdessen den Wettkampf aufgegeben. Somit sind nur noch 4 Teams in der offiziellen Wertung und das Team Berghaus Adventure ist dabei!!
In der vergangenen Nacht haben Starkregen, ungewöhnlich tiefe Temperaturen und eine Schneefallgrenze bei 700m den Teams zu schaffen.
Laut Aussage der Rennleitung soll das Team Berghaus Adventure an Checkpunkt 10 mit GPS-Tracking ausgestattet werden.


Update IV, 17. Februar 2013:

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Abgekämpft durch das wilde Patagonien, immerhin ist die Kamera durch ein Aquapac geschützt.

Ereignisreiche Stunden beim Patagonian Expedition Race 2013 liegen hinter uns: Nachdem bereits 7 Teams den Kampf gegen die Uhr/Zeitlimits recht früh verloren haben, wurde es nun für das deutsche Team Berghaus Adventure/Germany knapp. Sie haben den Checkpunkt 7 passiert und somit die extrem lange Trekkingetappe mit Gletscherpassage hinter sich gebracht. Zurück auf den Rädern war die Chance die Cut-off Zeit zu erreichen sehr gering. Letztendlich haben sie es leider knapp verpasst. Laut Rennorganisation sollen sie nun das Rennen an Checkpunkt 12 außerhalb der Wertung fortsetzen dürfen - sofern es die Logistik zulässt.
Unterdessen hat sich Teamreporterin Birgit gemeldet. Sie war auf der langen Trekkingetappe an Checkpunkt 2 (Beginn des Gletscherabschnitts) stationiert. Zurück im Rennbüro mit Internetzugang hat sie folgenden Bericht gesendet (O-Ton):
"Start in Puerto Natales um Mitternacht, 108km MTB:
Checkpoint 1 erreichten:
1. Team Addidas
2. Eastwind
3. Berghaus
4. Gearjunkies
5. Redfox
...
Danach 21km Trekking, zuerst ueber Trail, 1. Flussueberquerung (Wasser ging bis zum Knie), weiter weglos mit Kletterei I Grad, je nach Wegfindung auch II. Grad.
Checkpoint 2 (da war ich stationiert) war der Start zur Gletscherueberquerung (Hielo del sur).
1. Team Adidas kam um 11.05 bei uns am Checkpoint an, sie haben sich nur kurz die Steigeisen angezogen und sind ueber den Gletscher gelaufen.
2. Team Eastwind kam um 12.15 bei uns an, die waren auch sehr schnell unterwegs..

3. Team BErghaus, ca.13.15, alle 4 waren in super Verfassung!!!! Und voll motiviert!!! Nach kurzer Pause haben sie voll reinghauen und waren auch super schnell unterwegs.

4. Team Gearjunkies, sie kamen ca. 5-10 min. nach Berghaus an. Sie sind fast zeitgleich zur Gletscherquerung losgestartet.
5. Team Redfox
6. Team NorCal

Die Gletscherueberquerung war der Hammer!!! 10km, wahrscheinlich aber mind. 15km. Am Anfang noch relativ einfach, der letzte Teil war mit vielen Gletscherspalten, spektakulär!!
Genau richtig fuer unser Team!!

Sie erreichten den Checkpoint 3 (auf der anderen Seite des Gletschers) auch als 4., waren aber nur ganz kurz hinter den GearJunkies.

Nach der Gletscherquerung waren zwei krasse Rivercrossings angesagt. Berghaus-Team war mit Seilrolle und Klettergurt ausgerüstet um einen der Flüsse (30m breit) über ein Hochseil zu queren....ich habe leider keine Infos darüber, wie sie es geschafft haben. Aber sie haben es gemeistert!!!
Wir können wirklich mächtig stolz auf unser Team sein.

Genaue Infos zu bekommen ist wahnsinnig schwer, die SAT-Units funktionieren nicht immer zuverlaessig. Team Berghaus hat bis jetzt keinen Tracker...bekommt aber ASAP einen Tracker. Dann gibts hoffentlich auch mehr Infos auf der PER-Facebook-Seite.
Sie sind auf jedenfall noch im Rennen!!! Bis auf 4 Teams sind alle ausgeschieden!!!!
Really the last wild race!!! Extrem hart. Gestern und die Nacht davor hat es krass geregnet und gestürmt. Den Teams wird absolut nichts geschenkt.
Ich schicke dir sobald es geht ein paar Bilder."

Weitere Nachrichten vom Rennverlauf auch unter diesem Link


Update V und Ende:

Die weitere Übermittlung des Rennverlaufs war technisch nicht mehr umzusetzen. Team Berghaus landete letztendlich auf dem vierten Platz. "Es war auf jeden Fall das schwerste Rennen, das ich je mitgemacht habe. Trotz der Strapazen gibt es sehr viele tolle Eindrücke", so der Teamchef abschließen: "Zwei kleine Eindrücke: Die Landschaft ist wahnsinnig, das Wetter anstrengend." Und: "Die Aquapac Hüllen waren DER OPTIMALE SCHUTZ für unser Equipment. Noch einmal möchte ich mich im Namen des Teams für ihre Unterstützung bedanken."

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